Ausflug nach Prag

Veröffentlicht am: 13.08.2022|Kategorien: Aktuelles, Empfehlung|Lesezeit: 3,1 min|

Eine Reise in die goldene Stadt

Los gings am Nachmittag des Fronleichnamsfestes, in Richtung Tschechien. Auf der langen, aber gar nicht langweiligen Fahrt, bekamen wir von unserem selbsternannten Reiseführer einen ½-stündigen Vortrag zur turbulenten Geschichte von Prag.

Wusstest du zum Beispiel, dass diese Stadt einige Jahre Kaiserresidenz, und damit eine bedeutende Rolle im heiligen röm. Reich gespielt hat? Dass Prag und Umgebung, eine der wenigen Gegenden ist, welche erfolgreich rekatholisiert wurde? Oder es dort gleich mehrere „Fensterstürze“ von Politikern gab? Der zweite war übrigens Auslöser des 30-jährigen Krieges.

Nachdem wir nach längerem Suchen unsere Unterkunft doch noch gefunden hatten, sind wir dann auch recht bald schlafen gegangen. Die Gefahr eines Fenstersturzes bestand in unserem Hotel nicht, diese ließen sich nämlich zum Teil, wegen Konstruktionsfehlern, gar nicht erst öffnen…

Am nächsten Tag sind wir also losgezogen, in Richtung Innenstadt. Leider hat es nicht ganz gereicht, um neun Uhr die 12 Apostel zu sehen, welche immer sehr pünktlich um diese Zeit herausschauen. Vielleicht ein nächstes Mal…

Über die berühmte Karlsbrücke ging es dann zur Burganlage hoch. Wir hatten Glück, gerade nach uns, kamen dann die großen Touristenmassen, und so sind wir noch mit einer verhältnismäßig kurzen Wartezeit in die Burg hineingekommen…

Der Veitsdom, welcher zur Anlage dazugehört, und an dem beinahe 600 Jahre lang gebaut wurde, beherbergt zwei bekannte Nationalheilige: Den hl. König Wenzeslaus, und den hl. Johannes Nepomuk, ein Märtyrer des Beichtgeheimnisses.

Den großen Wachwechsel um 12 Uhr, wollten wir natürlich auch nicht verpassen, da war jede Sekunde, und jede Schrittlänge der Gardisten genau abgemessen. Sehr beeindruckend!

Den Nachmittag haben wir dann etwas ruhiger verbracht, und uns dann gegen Abend auf den Weg zum Nationaltheater für Smetanas Volksoper „die verkaufte Braut“ gemacht. Für einige von uns war es der erste Besuch in einem Opernhaus.

Am Samstag stand ebenfalls allerlei auf dem Programm:

Die Halbinsel Kampa, der kleiner Eifelturm auf dem Petrin, das Spiegellabyrinth, zwei der ältesten Bibliotheken Europas im Kloster Strahov, ein ausgezeichnetes böhmisches Mittagessen und der Stadtbummel, mit anschließendem Konzertbesuch, wo direkt nehmen dem Fluss “die Moldau“ aufgeführt wurde. Den Sonntag haben wir dann wieder im Auto verbracht, mit einem Zwischenstopp in Memmingen. Schließlich hatten wir außer unserer Sonntagspflicht zu erfüllen noch viel Grund, unserem Gott für diese wunderschönen Erlebnisse zu danken!

Yara Deger

-KJB Überlingen-

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