Wanderlager sächsische Schweiz

Veröffentlicht am: 12.09.2021|Kategorien: Aktuelles, Veranstaltung|Lesezeit: 3 min|

28 KJBler nahmen sich zweieinhalb Augustwochen Zeit, um gemeinsam die sächsische Schweiz – ein Teil des ehemals zum Osten gehörenden Deutschland – zu erkunden. Start war ein kleiner Ort südöstlich von Dresden, unweit der berühmten Basteibrücke. Während zwei Gruppen sich vor dort aus ins Elbsandsteingebirge aufmachten, den Nationalpark erkundeten und in Boven übernachteten, verbrachte die dritte Gruppe ihre erste Woche in Tschechien. Am Wochenende kamen alle Gruppen in Quitzdorf am See wieder zusammen, wo für den ein oder anderen die schon lang ersehnte Dusche wartete. Nach einem bunten Wochenendprogramm sattelten nach dem Sonntagsbrunch alle Gruppen wieder ihre Rucksäcke auf und starteten in die zweite Woche.

Auf unterschiedlichen Wegen ging es nun mit Abstechern nach Dresden und Görlitz bis nach Zittau, einer Stadt ganz in der Nähe des Dreiländerecks Deutschland-Polen-Tschechien. Beim Musikmachen auf der Straße, Erfragen des Weges oder auf der Suche nach Unterkünften bei Pfarrheimen, Vereinen und Privathaushalten erfuhren wir viel Gastfreundschaft und Hilfbereitschaft und erlebten einige Geschichten, die man nicht mehr so schnell vergisst… Einige Male bekamen wir sogar die Möglichkeit in öffentlichen (meist evangelischen) Kirchen die hl. Messe zu feiern. So verging auch die zweite Woche rasch und voller neuer Eindrücke versammelten sich alle Gruppen wieder am Wochenende in Zittau. Leiblich und auch geistig gestärkt ging es danach in die letzte Etappe. Während zwei Gruppen nocheinmal die wunderschöne Natur mit ihren Wäldern und Felsen genossen, machte sich die dritte Gruppe auf in die tschechische Hauptstadt nach Prag. Viel zu schnell vergingen so auch die letzten Tage und am Mittwoch Abend versammelten sich alle Gruppen wieder auf dem Permahof, wo das Lager auch begonnen hatte. Mit spannenden Geschichten, Liedern und Bildern der vergangenen Wochen ließen wir so das Lager gemeinsam am Lagerfeuer ausklingen. Der Abschied am nächsten Tag fiel vielen schwer, doch können wir alle aus dem Lager vieles von den gemeinsam erlebten Abenteuern, neuen Freundschaften, guten Gesprächen und geistiger und charakterlicher Weiterbildung, mitnehmen in unseren Alltag und hoffentlich noch lange davon zehren.

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