Unsere Artikel zu
Tugenden
Hl. Katharina von Siena
Der Monat Juli ist angebrochen und viele von Euch haben diesen Monat herbeigesehnt, weil mit ihm die Ferien beginnen und der Urlaub näher rückt. Es ist recht so; wir alle freuen uns auf schöne, erholsame Tage. Aber für uns Katholiken muß der Monat Juli noch mehr bedeuten. Es ist der Monat, den die Kirche in besonderer Weise dem kostbaren Blute geweiht hat. Wir wollen deshalb in diesem Monat mit der Lebensbetrachtung einer Heiligen beginnen, die eine besondere Liebe zum kostbaren Blute besaß: Die Hl. Katharina von Siena.
Im Kreuz liegt Heil
Jeder von uns hat ein Kreuz zu tragen. Das ist eine Tatsache, die man nicht wegleugnen kann. Bei dem einen liegt sein Kreuz in seiner Familiensituation, bei dem anderen in einer unheilbaren lebenslänglichen Krankheit. Wieder ein anderer wird von seiner Umwelt gepeinigt - und so könnte man fortfahren. Doch das Kreuztragen ist keine einfache Sache...
Die Bergpredigt, das Gesetz Christi
Was hat das Gesetz mit dem Evangelium zu tun? Diese Frage könnte auftauchen nach dem Lesen der Überschrift. Was ist das Evangelium des Evangeliums? Die Bergpredigt. Also soll dann die Bergpredigt Gesetz sein? Sind wir nicht vom Gesetz befreit? Sind wir nicht Freie in Christus? Ja, es stellt sich die Frage: Wodurch werden wir Freie?
Kannst du mir sagen, was die Klugheit ist?
Im Lukasevangelium gibt es ein Gleichnis, das auf Anhieb gar nicht so leicht zu verstehen ist. Es ist das Gleichnis vom ungerechten Verwalter, dem Jesus – trotz seiner offensichtlichen Veruntreuung – ein Lob ausspricht. Man kann sich einer gewissen Verwunderung nicht entziehen, wie Jesus diesen Verwalter als Beispiel für die Kinder des Lichtes anführen kann, da dieser die Klugheit doch offensichtlich nur für seine Gaunereien eingesetzt hatte. Lobt Jesus aber wirklich die Tugend der Klugheit oder nicht vielleicht etwas anderes?
Die priesterliche Mutter
Auf der Suche in unseren Bücherständen bin ich auf ein kleines, unscheinbares Büchlein gestoßen mit dem einfachen Titel „Priestermütter“ von P. Robert Quardt, den ich hier als kurze Einleitung in das Thema zitieren darf. Er stellt sich darin die Frage nach der Ursache des heutigen Priestermangels und schreibt dazu: „Brennender denn je ist heute die Frage des Priesternachwuchses. Viel wird in dieser Hinsicht erwogen, gesagt, geschrieben und getan und bei allem denkt man wohl zu wenig an die Mütter, bei denen, nächst Gott, gleichsam wurzelhaft die Lösung der Frage liegt. (…) Die Frage des Priesternachwuchses ist weithin eine Frage der Mutter, die selbst priesterlich gesinnt, den priesterlichen Geist den Söhnen vermittelt.“
Das Rittertum als traditionelle christliche Elite
Über die Bedeutung von „Adel“ oder vergleichbarer traditioneller Eliten zu sprechen ist nicht zuletzt in einer „Ur-Demokratie“ wie der Schweiz oder anderen demokratischen Staaten Europas mittlerweile wohl schwer verständlich zu machen ohne in einen vermeintlichen, weltanschaulichen Dualismus zu verfallen. Doch noch im letzten Jahrhundert hat Papst Pius XII. in seinen Ansprachen an das Patriziat und den Adel von Rom (1940-58) auf die Übereinstimmung zwischen der Sendung des Adels und der von Gott selbst eingerichteten natürlichen Ordnung der Dinge sowie den erhabenen, wohltätigen Sinn dieser Sendung in eindrücklichen Worten hingewiesen.





